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Mit Pioniergeist zum neuen Robotersystem

«Guten Morgen Daniel. Dein Antrag für das Robotersystem wurde vom Verwaltungsrat bewilligt.» Daniel Lienammer, Geschäftsführer der Firma Amsler & Frey AG, freut dieser Anruf des Verwaltungsratspräsidenten ungemein. «Ausgezeichnet, das freut mich. Dann plane ich zusammen mit der Geschäftsleitung die Details. Herzlichen Dank für das Vertrauen.»


Mit einem zufriedenen Lächeln lehnt sich Daniel Lienammer in seinem Bürostuhl zurück. Er weiss, dass das soeben bewilligte Robotersystem ein weiterer Meilenstein in der Geschichte der Amsler & Frey AG sein wird. Eine Geschichte, die bereits seit 50 Jahre geschrieben wird. Der Firmengründer Max Amsler war ein Pionier und Tüftler. Der Constri-Baukasten oder Abstandhalterkappen, die konischen Zapfen, welche auf dem Bau noch heute verwendet werden, gehören zu seinen Erfindungen.


Auch bei Max Amsler hat nicht alles funktioniert, und er ist einige Male hingefallen. Aber er stand immer wieder auf, klopfte sich den Staub von der Kleidung und machte weiter – ohne Businessplan oder dergleichen. Mit der Constri AG schaffte Max Amsler den Durchbruch. Die anschliessende Gründung der Firma Amsler & Frey AG im Jahr 1968 war ein logischer Schritt. Mit den Jahren baute sich die Amsler & Frey AG einen sehr guten Ruf als Zulieferin von namhaften Firmen wie Sauber Motorsport AG, Maxon Motor AG und Straumann AG auf. Eine Erfolgsgeschichte mit Ecken und Kanten und einer Portion Leidenschaft.


Genau diese Erfolgsgeschichte wird mit diesem weitreichenden Entscheid um ein Kapitel reicher gemacht: Die Investition in das Robotersystem RS 05 von Hermle AG ist kein Pappenstiel. Neben dem finanziellen Aufwand wird das System auch Veränderungen in der Produktion und der Organisation nach sich ziehen. Denn die Maschine braucht keine ständige Überwachung und funktioniert vollautomatisch. Ein Polymechaniker programmiert und füttert sie mit den notwendigen Daten. Anschliessend läuft sie unbemannt, bis der Auftrag abgeschlossen ist. Das erhöht die Verarbeitungskapazität erheblich und stärkt die Wettbewerbsfähigkeit. Ein Aspekt, der wegen dem Zerfall des Euros und dem heftigen Konkurrenzdruck immer wichtiger wird.


Die Diskussionen in der Geschäftsleitung rund um diese Investition im sechsstelligen Bereich waren intensiv. Und die Evaluation der Maschine, welche eine Vielzahl von Eigenschaften zu erfüllen hat, gestaltete sich aufwendig. Der Roboter wird Aufgaben übernehmen, die bisher von Mitarbeitenden erledigt wurden. Grund zur Sorge um den Arbeitsplatz besteht den Mitarbeitenden jedoch nicht, da kein Stellenabbau diskutiert wird. Die Aufgabenbereiche teilen sich einfach anders auf. Unter dem Strich wird die Arbeit interessanter, denn der Roboter wird die monotonen repetitiven Prozessschritte übernehmen.


Der Verwaltungsrat steht dieser Investition in neue Technologien wie so oft positiv gegenüber. Er weiss, dass sich die Amsler & Frey AG weiterentwickeln soll und muss. Der Pioniergeist von Max Amsler ist immer und überall präsent: Fortschrittliches Denken, Bescheidenheit und Dankbarkeit sind das Erbe, welches Max Amsler der Firma hinterlassen hat. Und für den Erhalt dieser Werte setzt sich die Mannschaft von Amsler & Frey AG seit 50 Jahren tagtäglich ein.




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