Während meiner Lehrzeit durfte ich ein halbes Jahr in die Abteilung
Buchhaltung. Das heisst in einem neuen Büro, umgeben von neuen
Mitarbeitern und neuen Aufgaben. Es war zu Beginn sehr schwer, da ich
ganz andere Arbeiten zu erledigen hatte, als die, an die ich mich im
ersten Lehrjahr gewöhnt hatte. Am Anfang hatte ich etwas Mühe mit den
neuen buchhaltungsspezifischen Begriffen und war etwas verwirrt, weil
ich nicht immer genau wusste, wovon die Rede war. Glücklicherweise,
konnte ich die Parallelen ziehen, zwischen dem Rechnungswesen in der
Schule und der Buchhaltung im Geschäft und dadurch verstand ich, wie die
Vorgänge ablaufen und für was sie gut sind. Obwohl das Prinzip das
gleiche ist, sind Praxis und Theorie sehr unterschiedlich. Ich fand es
sehr spannend, diesen Vergleich erleben zu dürfen.
Bereits im ersten Monat hatte ich sehr viel gelernt. Es erinnerte mich
sehr an den Anfang meiner Lehre, wie alles neu war und dass ich alles
lernen musste, um richtig arbeiten zu können. Ich hatte mich in der
Buchhaltung jedoch schnell eingelebt und eingearbeitet und konnte
relativ schnell selbstständig arbeiten. Ich habe selbst gemerkt, wie ich
mich in den ersten drei Monaten beinahe jeden Tag um einen Schritt
verbesserte. Die Arbeiten gefielen mir sehr, da auch in der Schule gut
im Rechnungswesen bin und es gerne mache.
Es war toll, dass ich in einem
super Team arbeiten durfte. Dadurch ist man automatisch sehr motiviert.
Ich habe dieses halbe Jahr sehr genossen und fand es einerseits schade,
dass es vorbei war, andererseits freute ich mich wieder in mein
gewohntes Arbeitsumfeld zurück zu kommen.
Anna Zimmermann, 3. Lehrjahr
- Zurück
|