Meine Zeit in der Buchhaltung

Während meiner Lehrzeit durfte ich ein halbes Jahr in die Abteilung Buchhaltung. Das heisst in einem neuen Büro, umgeben von neuen Mitarbeitern und neuen Aufgaben. Es war zu Beginn sehr schwer, da ich ganz andere Arbeiten zu erledigen hatte, als die, an die ich mich im ersten Lehrjahr gewöhnt hatte. Am Anfang hatte ich etwas Mühe mit den neuen buchhaltungsspezifischen Begriffen und war etwas verwirrt, weil ich nicht immer genau wusste, wovon die Rede war. Glücklicherweise, konnte ich die Parallelen ziehen, zwischen dem Rechnungswesen in der Schule und der Buchhaltung im Geschäft und dadurch verstand ich, wie die Vorgänge ablaufen und für was sie gut sind. Obwohl das Prinzip das gleiche ist, sind Praxis und Theorie sehr unterschiedlich. Ich fand es sehr spannend, diesen Vergleich erleben zu dürfen.

Bereits im ersten Monat hatte ich sehr viel gelernt. Es erinnerte mich sehr an den Anfang meiner Lehre, wie alles neu war und dass ich alles lernen musste, um richtig arbeiten zu können. Ich hatte mich in der Buchhaltung jedoch schnell eingelebt und eingearbeitet und konnte relativ schnell selbstständig arbeiten. Ich habe selbst gemerkt, wie ich mich in den ersten drei Monaten beinahe jeden Tag um einen Schritt verbesserte. Die Arbeiten gefielen mir sehr, da auch in der Schule gut im Rechnungswesen bin und es gerne mache.

Es war toll, dass ich in einem super Team arbeiten durfte. Dadurch ist man automatisch sehr motiviert. Ich habe dieses halbe Jahr sehr genossen und fand es einerseits schade, dass es vorbei war, andererseits freute ich mich wieder in mein gewohntes Arbeitsumfeld zurück zu kommen.

Anna Zimmermann, 3. Lehrjahr

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10.09.2007